Messenachlese "RehaFair 2009"
Um Missverständnissen und Gerüchten vorzubeugen veröffentlichen wir hier
unsere Meinung zur "RehaFair 2009" und den damit in Verbindung stehenden
Vorkommnissen. Eine gütliche Einigung und Beilegung von Meinungsverschiedenheiten setzt immer
Kommunikationsbereitschaft voraus. Ab und zu ist dann noch ein Schlichter notwendig,
aber Drohungen und ungebührendes Verhalten sollten wir doch im Kindergarten lassen:
Auf der Webseite der Blista: [
http://www.blista.de/aktuelles/index.php?nr=277] ließt man unter der Überschrift:
"RehaFair 2009 an der Blindenstudienanstalt zeigte neueste Entwicklungen"
"
Marburg: Am 20. November 2009 stellten Deutschlands namhafteste Firmen ihre neuesten
elektronischen Hilfsmittel für sehbehinderte und blinde Menschen vor.
Die Marburger Ausstellung RehaFair gehört zu den wichtigsten ihrer Art in Deutschland.
Während der Ausstellung, die auf dem Gelände der Deutschen Blindenstudienanstalt (blista)
statt fand, informierten sich rund 700 Besucher(1) über neueste Entwicklungen im
Bereich der elektronischen Hilfsmittel für sehbehinderte und blinde Menschen."
...
"Neu war auch, dass man sich neben elektronischen Hilfsmitteln zusätzlich über Stöcke,
Spiele, sprechende Uhren und Messgeräte informieren konnte(2). "
Anmerkungen hierzu:
(1) Die Ausstellung war von den örtlichen Gegebenheiten, dem Platzangebot und der
Versorgung mit Getränken und Imbiss sehr gut vorbereitet. Hier gilt unser aufrichtiger Dank den
Organisatoren und Durchführenden.
Aber die Angabe von 700 Besuchern ist sehr, sehr geschönt.
Es waren extrem wenig Besucher auf dieser Ausstellung, die überwiegende Zeit unterhielten sich
die Aussteller untereinander oder spielten an ihren PC's. Wir wissen nicht ob die Blista es versäumt hatte,
für diese Ausstellung Werbung vor Ort zu machen, es war aber nicht nur für uns schade, dass
Potential der guten Räumlichkeiten und der Bereitschaft zahlreicher Firmen zur Präsentation
nicht genutzt zu haben.
(2) Die Aussage, dass man sich neben elektronischen Hilfsmitteln zusätzlich über Stöcke,
Spiele, sprechende Uhren und Messgeräte informieren konnte, ist eine Frechheit.
Die Präsentation von 'nicht-elektronischen' Hilfsmitteln wurde den Ausstellern ausdrücklich verboten.
Als wir unser Sortiment an Blindenstöcken aufgebaut hatten, wurden wir ausdrücklich von
Herrn Ulrich aufgefordert und kontrolliert diese wegzunehmen. Dabei wurde er laut und sehr
unhöflich. Hierzu schrieb ich an den Direktor der Blista, Herrn Duncker am
23.11.2009 einen Brief, zu dem mir bis heute jede Stellungnahme fehlt.
weiterer Schriftverkehr:
Im Vorfeld der Ausstellung rief mich Herr Duncker an und wollte ein Problem mit einer
unserer Domains ansprechen. Es handelt sich um die Domain [
http://www.deutscher-hilfsmittelversand.de/].
Ich schlug ihm vor uns doch bei der Ausstellung am 20.11.09 persönlich zu unterhalten; er
schlug vor, dies doch schon am 19.11.09 während der Aufbauphase zu tun da es dort
sicherlich ruhiger ist. Ich stimmt zu und fuhr erwartungsvoll nach Marburg. Leider erschien Herr
Duncker am 19.11.09 während des Aufbaus nicht. Hierzu nochmals den
Verweis auf [
mein Schreiben vom 23.11.09]. Jedoch ging am 24.11.09, datiert auf den 23.11.09, ein Schreiben
von Herrn Duncker ein in dem er u. a. schrieb: "
... dass die
Deutsche Blindenstudienanstalt und der Verein zur Förderung der Blindenbildung
einen gemeinsamen Vertrieb unter dem Lable(3) "Deutscher Hilfsmittelversand"
geründet haben. ..." Später heißt es: "
Sie werden sicher verstehen, dass
es für uns nicht akzeptabel ist, dass Sie mit unserem Namen und Lable(3) für ihre Firma werben. ... "
Es wird uns dann noch eine Frist bis zum 30.11.09 zur Löschung dieser Domain gesetzt, ansonsten
">
werden wir die Angelegenheit rechtstreitig(4) eskalieren."
Im Brifkopf stehen "
Der Vorsitzende", in der Grußformel kann man lesen "
hochachtungsvoll Claus Duncker Direktor"
(5)
Anmerkungen hierzu:
(3) Ich weiß nicht genau was ein "Lable" ist, sollte
hier ein Label gemeint sein wäre wohl das deutsche Wort "Warenzeichen" oder "Marke"
in rechtlich relevanten Schreiben besser gewählt gewesen.
(4) Will sich hier jemand "recht streitig" oder "rechtsstreitig" benehmen?
(5) Was denn nun, weiß hier jemand nicht was er ist oder welchen Posten er hat bzw. in
welcher Funktion er schreibt? Es soll ja Menschen geben die mit zu vielen Funktionen
überlastet sind, vielleicht würde da ein Blick auf den Briefkopf helfen?
Ich muss zugeben, ich mache auch viele Rechtschreibfehler, diese sollten aber nicht zu Veränderungen
oder Mehrdeutigkeiten des Inhalts führen.
Natürlich habe ich auf dieses Schreiben reagiert. Da keine Antwort kam, musste ich
einige Erinnerungen und Ergänzungen nachsenden; leider kam bis heute auch darauf keine
Erwiederung.
Aufstellung unserer Schreiben:
Die veranlaßte Abholung der geforderten Unterlagen durch DHL verlief fruchtlos.
Stand: 22.12.2009; Fortsetzung folgt

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